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Christophe Lemaire verlässt Hermès nach der Frühjahrsschau 2015
In der Welt der namhaften Lederwaren sind Strategieänderungen selten eine Überraschung. Es gibt Gerüchte und Gerüchte über rückläufige Umsätze, oder alternativ die Rede davon, dass der Designer selbst so sehr zu einem Star geworden sei, dass er oder sie die Marke nicht mehr brauchen. Aus diesem Grund wurde der Aufstieg des Designers Christophe Lemaire von Hermès gestern angekündigt und von berichtetTägliche Damenbekleidung, hat so viele Leute überrascht.
Lemaire löste im Juni 2010 Jean Paul Gaultier als Kreativdirektor von Hermès ab und in dieser Zeit wurden seine Kollektionen sowohl von Modekritikern als auch von der Kerngruppe handtaschenbesessener Kunden der Marke äußerst gut angenommen. Es gelang ihm, das langjährige Image der Marke auf sorgfältig moderne Weise neu zu kalibrieren, und dabei gelang ihm das etwas schwierige Kunststück, Kritiker zufrieden zu stellen, ohne Käufer zu verärgern, die stark in das Erbe und die Geschichte der Marke investiert sind.
Dabei blieb Lemaire, der von Lacoste zur Marke kam, weitgehend im Schatten, anstatt sich als übergroße Persönlichkeit à la Marc Jacobs bei Louis Vuitton zu präsentieren. Es scheint jedoch, dass Lemaire aus den gleichen Gründen geht wie Jacobs kürzlich: Um sich auf seine eigene Marke zu konzentrieren, die er 1991 gegründet und 2007 wiederbelebte.
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Hinweis darauf, dass Lemaire vom neuen Hermès-Manager Axel Dumas zum Weggang ermutigt wurde, der Anfang des Jahres die Leitung des Unternehmens übernahm und in seiner Aufstiegsankündigung seine Arbeit (und die finanziellen Erträge) lobte.
Lemaires Nachfolger wurden noch nicht bekannt gegeben, aber wer auch immer es sein wird, wird nach seinem letzten Kollektionsdebüts bei der Paris Fashion Week im Oktober in große Fußstapfen treten.
