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Coach kauft Kate Spade für 2,4 Milliarden US-Dollar: Das könnte das für Handtaschenkäufer bedeuten

Die Gerüchte kursierten schon seit Monaten, und gestern kam endlich alles zusammen: Der amerikanische Accessoire-Riese Coach hat laut Bloomberg einen Preis von 2,4 Milliarden US-Dollar zugestimmt, um die Konkurrentin Kate Spade zu übernehmen. Victor Luis, CEO von Coach, hat bereits zuvor seinen Wunsch geäußert, Coach zu einem Multi-Marken-Kraftpaket aufzubauen, das den europäischen Luxuskonzernen wie LVMH und Kering ähnelt, und dieser Schritt scheint ein erster Schritt in diesem Prozess zu sein. Im Moment interessiert uns jedoch vor allem, was es in naher Zukunft für Handtaschenkäufer bedeutet.

Wenn Sie ein Fan von Kate Spade sind und befürchten, dass dieser Schritt die Marke, die Sie kennen und lieben, ernsthaft verändern wird, seien Sie beruhigt: Ihre Befürchtungen sind wahrscheinlich unbegründet. Die meisten Kommentare, die Luis gegenüber der Presse anlässlich der Ankündigung der Übernahme machte, betrafen die Fähigkeit von Coach, seine beträchtlichen strukturellen Ressourcen zu nutzen, um das Boutique-Netzwerk von Kate Spade zu erweitern und seine globale Identität aufzubauen. Im Erfolgsfall bedeutet das wahrscheinlich eine Stärkung der Marke, wie Sie sie jetzt kennen, und nicht eine Abkehr von Spades charakteristischem hyperfemininen urbanen Preppy.

Die bemerkenswertesten Änderungen, die Bloomberg projiziert hat, sind für Schnäppchenjäger. Die grassierenden Preisnachlässe bei Dritthändlern stellen für große moderne Handtaschen ein großes Problem dar, und Coach hat sich in den Jahren diesem Problem angenommen, indem es den Warenhausvertrieb verschärfte und seine eigenen Filialen ausbaute, in denen die Marke die Preisnachlässe besser kontrollieren kann. Das ist ein Phänomen, das auf allen Ebenen des Zubehörmarktes auftritt und von dem Luis glaubt, dass Kate Spade davon profitieren könnte. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass dem Käufer eine unmittelbare Veränderung auffällt – Neuausrichtungen im Vertrieb und bei Rabatten erfolgen im Allgemeinen langsam, über mehrere Jahre hinweg.

Bloomberg spekulierte, dass Kate Spade (und zuvor Stuart Weitzman) die erste in einem neuen Einkaufsbummel für Coach sein könnte, aber Luis sagt, dass es derzeit keine Pläne für weitere Übernahmen gibt.

Dies ist ein großer Schritt für den modernen Taschenmarkt, also teilen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren mit.

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